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Freie Software auf UN-Konferenz prominent vertreten

12.07.2003: Freie Software in der Regierungsdelegation zur UN-Vorbereitungskonferenz zum World Summit on the Information Society (WSIS) in Paris.

Vom 15. bis 18. Juli findet in Paris eine Vorbereitungskonferenz für den World Summit on the Information Society statt, bei dem im Auftrag der UN Hauptversammlung über die Zukunft und Richtung der Informations- und Wissensgesellschaft beraten werden soll.

Nominiert vom Koordinierungskreis der deutschen Zivilgesellschaft zum WSIS wird Georg Greve, Präsident der FSF Europe als Teil der deutschen Regierungsdelegation am Treffen teilnehmen.

"Freie Software bietet gerade Entwicklungsländern vielfältige Chancen, Anschluss an eine Informations- und Wissensgesellschaft zu finden. Deshalb begrüssen wir ausdrücklich, dass Georg Greve Teil der deutschen Regierungsdelegation sein wird", sagte Markus Beckedahl, Vorsitzender des Netzwerk Neue Medien e.V.

"Freie Software schafft transparente und offene digitale Infrastrukturen. Dank des zivilgesellschaftlichen Engagements unzähliger Programmierer auf der ganzen Welt stehen diese jedem frei zur Verfügung. Das Netzwerk Neue Medien e.V. ist überzeugt, dass Freie Software einer der wichtigsten Lösungsansätze ist, die digitale Spaltung weltweit zu verringern!", so Markus Beckedahl weiter.

"Für den Koordinationskreis der Zivilgesellschaft zum WSIS an diesem wichtigen Treffen teilnehmen zu dürfen, bedeutet eine grosse Ehre und ist ein Ansporn, die hohen Erwartungen zu erfüllen," sagte Georg Greve auf dem LinuxTag in Karlsruhe. "In dieser Funktion möchte ich auch der Bundesregierung dafür danken, daß sie einer Partizipation der Zivilgesellschaften die Tür geöffnet hat. Wir hoffen, dieses während des zweijährigen Gipfelprozesses noch ausbauen zu können und anderen Ländern als Vorbild zu dienen."

Georg Greve weiter: "Zentrales Thema wird für mich die nachhaltige Wissensgesellschaft sein. Neben Fragen wie Wissens- und Zugangsgerechtigkeit, sowie informationeller Selbstbestimmung, mit denen ich im Rahmen meiner Tätigkeit für Freie Software regelmäßig zu tun habe, werden in Paris auch Geschlechtergerechtigkeit und erweiterte Partizipationsmöglichkeiten durch neue Medien eine große Rolle spielen."

Über das Netzwerk Neue Medien e.V.

Das Netzwerk Neue Medien e.V. engagiert sich seit über einem Jahr an der Vernetzung der deutschen Zivilgesellschaft zum ersten World Summit on the Information Society (WSIS) der Vereinten Nationen. Dieser findet vom 9.-12. Dezember 2003 in Genf statt. Aus diesem Engagement ist mittlerweile der "Koordinierungskreis der deutschen Zivilgesellschaft zum WSIS" hervorgegangen.

Für Rückfragen steht Ihnen Markus Beckedahl unter 0177-750 35 41 oder markus@nnm-ev.de zur Verfügung.

Über die FSF Europe

Die Free Software Foundation Europe (FSF Europe) ist eine gemeinnützige regierungsunabhängige Organisation, die sich allen Aspekten der Freien Software in Europa widmet. Zugang zu Software entscheidet, wer wie an der digitalen Gesellschaft teilnehmen kann. Daher erlauben die Freiheiten, Software zu verwenden, kopieren, ändern und weiterzuverteilen, wie sie in der Definition der Freien Software beschrieben werden, gleiche Chancen im Informationszeitalter. Diese Problematik ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und durch Unterstützung der Entwicklung Freier Software die Freiheit der Menschen zu gewährleisten, sind die Kernanliegen der FSF Europe, die im Jahr 2001 als Schwesterorganisation der amerikanischen FSF gegründet wurde.

www.germany.fsfeurope.org

Kontakt

FSF Europe: Georg C. F. Greve <greve@fsfeurope.org> Fon: +49-40-23809080 Fax: +49-40-23809081

FSF Europe - Deutschland: Bernhard Reiter <reiter@fsfeurope.org> Fon: +49-541-33508-33

Werner Koch <koch@fsfeurope.org> Fon: +49-211-3180023


 
 

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